German Pavilion 2017

Good news for German exporters: Germany will once again be present with an official German Pavilion at agrofood & plastprintpack Nigeria 2017!

The German Pavilion is presented by the Federal Ministry for Economic Affairs and AUMA-Association of the German Trade Fair Industry and it is supported by the German Engineering Federation VDMA - Food Processing & Packaging Machinery Association.

 

 

Martina Claus, Head of Market Development Africa - German Engineering Federation (VDMA) - Food Processing & Packaging Machinery Association

“Representatives from our VDMA Food Processing and Packaging Machinery Association and a Delegation of German member companies participated in the first two International agrofood & plastpack Nigeria trade shows. In 2017 we will again present the strengths of German engineering in Lagos. For the first time an official German Pavilion will introduce the best know-how, services and latest technology for the production and packaging of food and beverages.

This event will give you an excellent opportunity to meet leading manufacturers of machinery for the production and packaging of food and beverages. The participating German companies are looking forward to intensifying their good cooperation with the Nigerian food processing industry."


agrofood & plastprintpack Nigeria 2016 - Deutsche Aussteller zufrieden

www.vdma.org • 04.05.2016

Im Rahmen der zweiten agrofood & plastprintpack Nigeria vom 26. bis 28. April 2016 präsentierten 86 Aussteller aus 21 Ländern, davon 14 aus Deutschland, ihre Produkte und Leistungen entlang der Wertschöpfungskette der Lebensmittelherstellung, -verarbeitung und -verpackung. Die Messe wurde vom deutschen Veranstalter fairtrade durchgeführt. Der VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen ist institutioneller Partner der Messe und war mit einem eigenen Stand vertreten.

Angesichts der aktuellen schlechten wirtschaftlichen Situation in Nigeria waren die Aussteller mit eher gedämpften Erwartungen gekommen. Jedoch mehr als 1.700 Fachbesucher, ein Plus von 26 Prozent gegenüber der Erstveranstaltung im Vorjahr, bestätigten das unvermindert hohe Interesse an Technologien zur Herstellung und Verpackung von Nahrungsmitteln und Getränken wie auch den wichtigen Stellenwert der Messe im Land.

„German Technology - Tailor Made for Foodstuff Processing & Packaging“ – mit über 120 Teilnehmern war auch das vom VDMA veranstaltete Symposium am zweiten Messetag ein voller Erfolg, das auch zu deutlich erhöhtem Besucherandrang bei den deutschen Ausstellern führte. Sieben Mitgliedsunternehmen präsentierten ihre bedarfsgerechten Lösungen und Serviceleistungen von der Kassava-Verarbeitung und dem effizienten Einsatz von Backtechnologien über die Getränkeabfüllung und Feinstzerkleinerung von Rohstoffen bis zum Einsatz moderner Verpackungstechnik für Lebensmittel aller Art. Die Veranstaltung wurde eröffnet mit Grußadressen der Lagos Chamber of Commerce and Industry, des deutschen Generalkonsulats in Lagos und der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Nigeria.

Die deutschen Aussteller zeigten sich insgesamt positiv überrascht und hocherfreut vom Verlauf der diesjährigen Messe. Die nächste agrofood plastprintpack Nigeria wird im März 2017 stattfinden. Dann mit erhöhter deutscher Präsenz, denn erstmals wird es einen deutschen Bundesstand geben, von der Bundesregierung gefördert.

Nigeria ist mit über 170 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas und einer der größten Märkte für Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen. Die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie hat mit 22 Prozent den stärksten Anteil am verarbeitenden Gewerbe. Allein in den letzten 10 Jahren hat sich der Wert der im Lande produzierten Nahrungsmittel und Getränke auf über 43 Milliarden Euro jährlich mehr als verdreifacht. Trotz der aktuellen Herausforderungen für Unternehmen und Konsumenten sind verpackte Lebensmittel eine der leistungsstärksten Absatzbranchen, und abgefülltes Wasser verzeichnete auch in 2015 weiterhin Rekordwachstum. Diese Zahlen spiegeln den steigenden Lebensmittelkonsum einer ständig wachsenden und zahlungskräftigeren Bevölkerung, aber auch das Bestreben, die Lebensmittel zunehmend im Land selbst herzustellen.

Die weltweiten Lieferungen von Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen haben sich zwischen 2005 und 2014 auf jährlich rund 382 Millionen Euro fast verdreifacht, in 2015 jedoch empfindliche Einbußen erlitten. Denn die nigerianische Wirtschaft befindet sich in einer ernsten Krise.

Der Ölpreisverfall hat zu deutlich gesunkenen Regierungsbudgets geführt, da die Staatseinnahmen zum größten Teil aus den Öleinnahmen gespeist werden. Auch die unter dem neuen Präsidenten Buhari fortgesetzte restriktive Devisenbewirtschaftung führt zu großen Handelserschwernissen: den nigerianischen Unternehmen fehlen die Devisen zur Bezahlung von Importprodukten, und ausländische Unternehmen können die Einnahmen ihrer Vertriebsgesellschaften in Nigeria nicht repatriieren.

Abzuwarten bleibt, inwiefern die Erhöhung der Importzölle auf endverarbeitete Lebensmittel und die Senkung der Zölle auf Nahrungsmittelmaschinen den Ausbau der Nahrungsmittelproduktion in Nigeria fördern werden. Entsprechend einer Umfrage des Messeveranstalters planen immerhin 80 Prozent der besuchenden Unternehmen erhebliche Investitionen innerhalb der nächsten zwölf Monate.